Friedens-Lesung in Bonner Buchhandlung

„’s ist leider Krieg – und ich begehre, nicht schuld daran zu sein! – lyrische Texte zum Thema KRIEG und Frieden“ — das war Titel und Thema einer Lesung, die Mitte März 2025 in der Bonner Buchhandlung Böttger stattgefunden hat.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kunden und Kundinnen der Buchhandlung haben zum Thema KRIEG und FRIEDEN eine Textsammlung zusammengestellt. Die Texte – vor 1950 verfasst – wurden vorgetragen und sparsam kommentiert. Ich durfte auch dabei sein und habe fünf Texte vom 16. bis zum 20. Jahrhundert vorgetragen.

10 Personen haben sich insgesamt an der Auswahl und an der Lesung beteiligt.

Der Titel der Veranstaltung ist dem KRIEGSLIED von Matthias Claudius entnommen. Den Zuhörenden wurde die 1. Fassung von 1778 ausgehändigt; sie enthält die zumeist weggelassene Schlussstrophe mit der Aufforderung an die Regierenden, Frieden zu schaffen.

„Doch Friede schaffen, Fried‘ im Land‘ und Meere:
Das wäre Freude nun!
Ihr Fürsten, ach! wenn’s irgend möglich wäre!!
Was könnt Ihr Größers thun?“

Zumeist wird die Fassung von 1783 abgedruckt, in der die Schlussstrophe weggefallen ist. Eine Broschüre mit den vorgetragenen Texten wird in der EDITION BÖTTGER erscheinen.


Beitrag veröffentlicht

in

von

Schlagwörter:

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert